Persönlich

Meine Laufbahn ist begleitet von Meilensteinen, die mich und auch mein Umfeld geprägt haben.

Gestalten. Formen. Entwickeln. Verändern. Prägen.

Diese Eigenschaften durchziehen mein ganzes Leben. Und dieses Leben war immer durch eine latente Unzufriedenheit begleitet, weil es meinem Naturell entspricht, nie mit dem aktuellen Ergebnis zufrieden zu sein. All das, was ich gerade tue, kann ich entweder besser – oder dann ganz anders machen.

In den nachfolgenden Abschnitten erhalten Sie einen summarischen Einblick in das, was in den letzten Jahren bei mir so alles gelaufen ist.

Meine Herkunft

Wie alles begann

Beginn Selbstständigkeit 1. Februar 1992

Firmenverbundprojekte I – Standard-Vorgehen

Firmenverbundprojekte II – PRO-Soft+

Konflikte

EFQM und Business Excellence

Der Einstieg in EFQM – «Committet to Excellence»

PEX und Persönliche Excellence

Mein Bauchladen

Internet – und meine grosse Naivität

Publikationen

Zusammengefasst: wirken, gestalten, formen, entwickeln, prägen – Mehr Pionier als Siedler.

Meine Mottos

 

nach oben

Meine Herkunft

printing-house-276390_150Meine berufliche Herkunft führt uns in die Grafische Industrie. Nach einer Druckerlehre habe ich in der Polygrafischen Fachschule an der Kunstgewerbeschule in Basel ein Studium in Betriebswirtschaft abgeschlossen. Dieses Studium war auch der Start und Türöffner in meine weitere berufliche Laufbahn.

Nie habe ich meine berufliche Herkunft vergessen. Sehr gerne denke ich an diese Zeit zurück. Nicht vergessen dürfen wir den Wandel, der sich in der Grafischen Industrie vollzogen hat. Ich kenne keine andere Industrie, die so extrem mit Traditionen brechen musste.

Doch immerhin: Das typografische Punktesystem der Schriften ist erhalten geblieben. 1 Punkt misst genau 0,376 mm. Eine 10 Punkt-Schrift misst also 3,76 mm.

nach oben

Wie alles begann

Nach dem Swie alles beganntudium war ich in verschiedenen grafischen Grossunternehmen für Planung und Produktion von Kunstbüchern, Periodika, Katalogen und Werbematerial zuständig. In einem internationalen Verpackungskonzern dann anschliessend auch für die Entwicklung und technische Umsetzung von komplexen Verpackungslösungen im Tabak- und Non-Tabak-Bereich tätig.

Ungemein kreative und faszinierende Aufgaben waren das, die ich alle sehr geliebt habe. Doch ich war zu abhängig und in allen Aufgaben zu wenig frei. So habe ich die Chance wahrgenommen in einer Unternehmensgruppe als Unternehmensentwickler tätig zu sein.

Meine Aufgabe in einem extrem komplexen Projekt (zuerst als Assistent und kurz darauf als Hauptverantwortlicher): 5 Firmen in eine Firma zusammen zu führen und gleichzeitig eine ISO Zertifizierung anzustreben.

Es war eine prägende Zeit. Und auch eine Zeit, in der ich meine Fähigkeiten entdeckte, Organisationen zu entwickeln und ihre Menschen in der Entwicklung mitzunehmen.

Doch ich war angestellt und hatte Vorgesetzte. Dies schränkte meine Freiheiten ein. Der logische Schritt war die Selbstständigkeit. Da mein damaliger Arbeitgeber mir die Möglichkeit bot, meine halbjährige Kündigungsfrist per sofort in ein Mandatsverhältnis umzuwandeln, war ich von einem Tag auf den anderen frei. Ich bin diesem Arbeitgeber noch heute für diese Lösung dankbar.

nach oben

Beginn Selbstständigkeit 1. Februar 1992

logo bbNun war ich frei und konnte in eigener Verantwortung wirken, gestalten, formen, entwickeln, prägen.

Die ersten Projekte folgten Schlag auf Schlag. Es waren vor allem ISO 9000 Projekte, die ich in verschiedensten Firmen in die Zertifizierung geführt habe.

Es war auch eine Zeit mit unglaublichen Potenzialen, die ich nutzen wollte. Ich habe erkannt, dass Menschen unterschiedlich denken mögen, doch die Strukturen in den Firmen in den einzelnen Branchen fast immer gleich sind. Daraus habe ich dann ein Vorgehen entwickelt, das nicht nur in meiner Laufbahn ein Meilenstein war. Es war auch im ganzen D-A-CH-Raum total neu. Und es hat mir viel Anerkennung und auch Kritik eingebracht. Letzteres vor allem von Beraterkollegen, die mein Vorgehen verurteilten. War es Neid oder Unwissen? Ich weiss es nicht. Sicher war auch Neid dabei.

Ich rede hier von Firmenverbundprojekten.

nach oben

Firmenverbundprojekte I – Standard-Vorgehen

firmenverbundprojekteHeute kann ich sagen, dass es die besten Projekte waren, die ich realisiert habe.

Der Grund dafür ist im Wettbewerb der Firmen untereinander zu suchen. Denn die Firmen hatten durch gemeinsame Anlässe die Möglichkeit, einander in der Umsetzung zu beobachten. Dies fand immer sehr offen und ohne Geheimniskrämerei statt. Doch ist klar, man wollte immer auch gegenüber den Kollengen in der Gruppe – die in Wirklichkeit ja Mitbewerber waren – einen guten Eindruck hinterlassen.

Das Vorgehen der Firmenverbundprojekte habe ich an einem Kongress in Barcelona einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Und es wurde anlässlich einer Tagung zu ISO 9000 in Berlin präsentiert.

Es war schlicht und einfach unglaublich, wie viel da gelaufen ist. Teilweise arbeitete ich an 15 Projekten parallel – und keine Firma hat sich je als 1/15 gesehen. Alle, ohne Ausnahme, waren begeistert. Die Nachfrage war so grosse, dass ich mehr Absagen erteilen musste, als ich neue Projekte annehmen konnte.

Doch ich habe alles aufgegeben. Auf die Gründe gehe ich später marginal ein.

Das Vorgehen der Firmenverbundprojekte war immer gleich. Ich führte pro Branche einen Pilotbetrieb in die ISO-Zertifizierung und dann passten wir die Prozesse des Pilotbetriebes sehr sorgfältig und detailliert an die Strukturen und Prozesse weiterer Betriebe an. Wer glaubt, die Prozesse der verschiedenen Betriebe der gleichen Branche seien unterschiedlich, der täuscht sich. Es war erstaunlich, wie die alle gleich waren und wie die Betriebe jeder individuell für sich und unabhängig von den anderen mit den gleichen Prozessen gearbeitet hat.

Die Firmen konnten sich also auf bewährte Vorgehen verlassen, brachten Eigenheiten ein und hatten dann ein eigenes System, das sie weiter pflegen konnten.

nach oben

Firmenverbundprojekte II – PRO-Soft+

prosoftMit Albert Guth habe ich einen genialen Partner gefunden, der meine Ideen in eine Software verpackt hat und so waren wir in der Lage, Managementsysteme praktisch mit Setup zu installieren. Die Software ist heute nicht mehr im Markt, weil ich die Entwicklung aufgegeben habe.

nach oben

 

 

Konflikte

konflikteEs gab auch Konflikte. So Gruppenzertifizierungen haben auch einen Nachteil: Es werden in den Gruppen Firmen mitgenommen, die Mühe haben. So habe ich es wiederholt erlebt, dass Chefs nicht in der Lage waren, messbare Ziele zu setzen.

Doch es wurde alles zertifiziert. Ohne Ausnahme. Das hat mich erstaunt – und auch massiv verärgert.

Es kann ja nicht sein, habe ich mir gesagt, dass am Schluss nach einer Zertifizierung keine Qualitative Differenzierung stattfinden kann. Alle sind dann gleich, denn es zählt am Schluss ja nur noch das Zertifikat.

Eigentlich war ich auch ein wenig verletzt. Denn dadurch, dass jedes noch so lausige System zertifiziert wurde, fehlte mir auch die Anerkennung über meine erbrachten Leistungen.

Ich kann hier nicht öffentlich auf die einzelnen Konfliktfälle eingehen, weil ich sonst zu deutlich werde. Und ich will mir hier Ärger ersparen.

Ich habe die Thematik in einer Serie von Fachartikeln veröffentlicht, was zu einem riesigen Skandal geführt hat. Heute noch werde ich auf diese Artikel angesprochen. Wir befinden uns hier im Jahre 2004.

Der Redaktor der Zeitschrift empfahl mir, die Rüstung anzuziehen. Und im Nachhinein muss ich sagen, es hat nicht gereicht. Ich hätte mich in einen Bunker einschliessen lassen sollen, bis der Rauch verdampft war. Die Reaktionen waren extrem.

In einem Forum fand zum Thema eine intensive Diskussion statt.

Sie können sich sicher vorstellen, dass es ungemütlich wurde.

nach oben

EFQM und Business Excellence

efqmEin weites entscheidendes Jahr war 1995 Ich habe begonnen, mich langsam aus dem ISO-Umfeld zurück zu ziehen und mich mit EFQM – www.efqm.org – zu befassen. Eine neue Welt tat sich auf und hat mich bis heute nicht verlassen.

Ich war einer der ersten EFQM-Assessoren der Schweiz (möglicherweise sogar der erste, so genau lässt sich das nicht mehr sagen), der die Praxisanerkennung als Assessor erhalten hat. Dies durch ein Assessment als leitender Assessor bei Prof. Jürgen Bläsing an der TQU in Ulm.

Viele Jahre habe ich dann am Esprix – www.esprix.ch – Assessments für den Esprix Award gemacht (in Deutschland Ludwig Erhard-Preis – www.ilep.de). Ich mache diese Assessments heute nicht mehr, weil sie erstens extrem aufwändig und zweitens nicht bezahlt sind. Ein Assessment in einer grossen Organisation erfordert seitens des Assessors einen Aufwand von bis zu 3 Wochen.

Andere Aufgaben können Sie in dieser Zeit nicht erledigen. Sie sind durch das Assessment total absorbiert.

nach oben

Der Einstieg in EFQM – «Committet to Excellence»

c2eDie EFQM hat ein Stufenmodell entwickelt, das interessierten Organisationen die Möglichkeit bietet, einen einfachen Einstieg in EFQM zu finden. Das EFQM Excellence Modell zu verstehen, ist eine sehr grosse Herausforderung und weil das Modell so komplex ist, bleibt es vielen Unternehmen verschlossen. Leider fokussiert auch der Einstieg in die ganze Komplexität, was Unternehmen überfordert.

So habe ich das Vorgehen neu verpackt. Auch dieses Ergebnis meines Vorgehens führt zu einer Urkunde der EFQM, die durch einen Validator eines nationalen Partners der EFQM verliehen wird. Ich selber führe im Auftrage der www.saq.ch selber solche Validierungen durch. Siehe dazu auch den Artikel, den ich über eine validierte Firma in einer Fachzeitschrift veröffentlicht habe.

>>> Link Artikel.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich um KEINE Zertifizierung. Beurteilt (oder validiert) wird der Prozess der Umsetzung von Projekten und NICHT das Ergebnis der Projekte.

Hier erfahren Sie mehr: www.brunobirri.ch/c2e

nach oben

PEX und Persönliche Excellence

pex-1Im Jahre 2006 habe ich meine NLP-Master-Ausbildung abgeschlossen. Das Thema meiner Master-Arbeit war: «Persönliche Excellence-Entwicklung®/Pex Coaching®». Dabei ging es darum, die Werkzeuge der Unternehmensentwicklung wie Swot, Risiko-Matrizen, BSC, EFQM etc. zur Persönlichkeitsentwicklung auf den Menschen zu übertragen.

In verschiedenen Teams habe ich das Vorgehen ausgetestet und die Ergebnisse waren schlicht und einfach überwältigend. Für mich war dies der Startschuss in eine Entwicklung, die mich bis heute fasziniert und nicht mehr losgelassen hat.

PEX Persönliche Excellence-Entwicklung® und PEX Coaching® sind heute national und international geschützte Marken.

Hier erfahren Sie mehr: http://www.brunobirri.ch/pex

nach oben

Mein Bauchladen

PC-FachmannIm Laufe der Jahre bildete sich so eine Art Bauchladen, der immer schwerer wurde. Man schleppt immer alles mit und ist darauf bedacht, dass jedes Produkt im Bauchladen seinen Glanz nicht verliert. Das führt dann im Laufe der Jahre zu Belastungen, die man ablegen muss.

Es ist nicht möglich, überall dabei zu sein. Man muss sich Grenzen stecken und sich fokussieren.

Dabei war es ja irgendwie logisch, dass sich dieser Bauchladen gebildet hat. Meine Kunden waren ausnahmslos mit meinen Leistungen zufrieden was dann dazu geführt hat, dass sich mein Portfolio immer weiter ausgebreitet hat.

Also, habe ich mir gesagt, ich fokussiere mich neu, schiebe alles ins Internet, setze mich an den PC und erfreue mich an der Kasse, die laufend ohne mein Zutun klingelt. Und das alles auch mit dem Hintergedanken, dass ich nicht mehr so viel arbeiten will.

Mann, war ich naiv.

nach oben

Internet – und meine grosse Naivität

Sintrnetelten habe ich mich so geirrt, wie beim Thema Internet. Ich kann Ihnen ein Geheimnis verraten:

Noch nie im Leben habe ich so viel gearbeitet, wie in den Jahren des Aufbaus des ganzen Web-Systems. Es ist aufwändig, sehr aufwändig. Doch es entspricht meiner Leidenschaft des Gestaltens und Formens.

Wenn mir einer heute sagt, sich im Internet zu vermarkten sei einfach. Dann ist er aus meiner Sicht ebenso naiv, wie ich es war oder er will mich über den Tisch ziehen.

Ich spreche hier nur vier von mehreren Herausforderungen an.

1 Der Markt wird grösser

Das ist ja gut, wenn der Markt grösser wird. Nur wie soll ich denn den Hugo Meier als fiktive Person in Berlin überzeugen, wenn er mich nicht kennt? Aufs Mal war ich mit der Tatsache konfrontiert, dass der Markt riesig ist und ich anders denken muss.

2 Gnadenlose Fokussierung

Ein grösserer Markt erfordert ein schärferes Profil. Und es erfordert, sich mit diesem Profil im Markt zu bewegen. Auch ist extrem wichtig, sich auf einen USP auszurichten. Sonst wird man einfach nicht wahrgenommen.

3 Technik

Ohne, dass Sie sich mit Technik befassen, haben Sie keine Chance. Ich spreche hier nur ein paar Themen an: WordPress, Plugins, php, Backlinks, Traffic, Conversion, SEO, Adwords, Facbebook-Ads, Facebook, Xing, Linkedin, Affilliates, E-Mail-Marketing, Landingpages, Werbetexte. Das alles und viel mehr müssen Sie beherrschen – oder mindestens wissen, um was es geht. Und in jedem Themenbereich gibt es Spezialisten, die Ihnen alles verkaufen wollen. Sonst fallen Sie rein.

4 Unseriöse Dienstleister

Es wird alles versprochen. Und ich habe zu Beginn fast alles geglaubt. Heute bin ich so weit, dass ich die Versprechen einfordere und wenn das nicht möglich ist, fordere ich meine Investition zurück. Das führt zu Stress und dem weiche ich dadurch aus, indem ich auf meine Erfahrungen achte und nur noch mit wenigen Dienstleistern zusammen arbeite, mit denen ich auch in einen aktiven Dialog treten kann.

Vorsichtig bin ich dann, wenn ich mit Leuten zu tun habe, die alles versprechen und überall bei allen Themen kompetent mitreden wollen.

nach oben

Publikationen

organisatorImmer wieder war ich publizistisch in verschiedensten Fachzeitschriften tätig. Neben meinen zwei Büchern kamen in den letzen Jahren gegen 100 Fachartikel zu verschiedensten Themen zusammen. In meinem Blog unter www.brunobirri.ch veröffentliche ich immer wieder interessante Beiträge.

Aus einem Artikel im «Organisator» wurde ein Zitat auf dem Cover der Zeitschrift gedruckt.

nach oben

 

Zusammengefasst: Mehr Pionier als Siedler

pionierWirken, gestalten, formen, entwickeln, prägen – Mehr Pionier als Siedler. Dies trifft fast auf alles zu, was ich in den letzten Jahren gemacht habe.

Was Sie hier lesen, ist natürlich nur ein kurzer Abriss der Stationen der seit dem 1. Februar 1992 bestehenden Selbstständigkeit. Doch Sie erhalten einen guten Überblick über die Schwerpunkte meines Wirkens.

Mehr Pionier als Siedler – die Aussage trifft sicher zu. Ich fühle mich wohler, in der Rolle des Pioniers als des Siedlers.

nach oben

Mein aktuelles Portfolio

portfolioMein Portfolio liest sich ganz einfach:

  • PEX Persönliche Excellence-Entwicklung®/PEX Coaching®
  • Committet to Excellence
  • Partnerprojekte.

 

 

Mehr nicht. Das reicht. Dahinter stecken jedoch umfassende Erfahrungen und Erlebnisse seit dem 1. Februar 1992, über 500 Projekte und über 2.000 persönliche Entwicklungsgespräche.

Das soll mir mal einer nachmachen.

nach oben

Wozu ich da bin!

Ich bin dazu da Unternehmen zu helfen ihre Führungskräfte und Mitarbeiter zu inspirieren und excellente Ergebnisse zum alltäglichen Erlebnis zu machen.

  1. Nach den Pionieren, kommen die Siedler. Entscheide: willst du Pionier sein – oder Siedler?
  2. Der Mensch kann nicht verändert werden. Er kann nur zur Veränderung befähigt werden.

 

So, nun haben Sie mich ein wenig kennengelernt. Sie erkennen sicher, dass vieles nicht geplant lief, sondern dass ich mich immer in Bezug auf Lösungen flexibel verhalten habe. So verhalte ich mich noch heute. Ich erfasse Situationen und nutze Gelegenheiten. Komplexe Strategien sind für mich zu eng und rauben meine Flexibilität.

profile-pic

 

 

 

 

 

Bruno Birri

Excellence-Trainer und Coach.

P.S. Wenn Sie mir zu dieser Seite ein Feedback geben wollen, dann freue ich mich darauf.

 

nach oben