Sind Sie auch schon mal enttäuscht worden?

Jeder ist schon mal enttäuscht worden. Sie und ich. Und jedes mal hinterlässt so eine Enttäuschung einen bitteren Nachgeschmack. Wir sagen uns vielleicht: «Das hätte ich nicht erwartet, dass ich so enttäuscht werde». Wieso erleben wir diese Enttäuschungen? Dieser Beitrag ist ein Versuch einer Antwort auf diese Frage.

 

Meine Enttäuschung steht im Zusammenhang mit meinen Erwartungen

Im Titel lesen Sie bereits meine Antwort auf obige Frage. Und somit wäre dieser Artikel in diesem Blog schon fast zu Ende geschrieben. Doch lassen Sie mich das Thema ein wenig tiefer angehen:

Ihre Erwartungen sind immer unausgesprochene Gedanken. Gedanken, die Sie für sich behalten, weil Sie davon ausgehen, dass andere Menschen sich gemäss Ihren Erwartungen verhalten. Somit stellen Sie Ihre Erwartungen als Basis in den Raum, an dem sich Ihr Umfeld orientieren soll.

Verhalten und Botschaften wecken Erwartungen

So wie Sie auf die Menschen zugehen, weckt das Erwartungen. Denn Sie wirken, ohne dass Sie sich Ihrer Wirkung oft bewusst sind. Man erwartet ein ganz bestimmtes Verhalten oder eine ganz bestimme Aktivität von Ihnen. Wenn das Erwartete dann nicht oder anders eintritt, so ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

In der Werbung werden durch Botschaften Erwartungen erzeugt. Wenn die Erwartungen nicht eintreten, dann sind Sie enttäuscht, weil das Produkt oder die Dienstleistung eben nicht das ist, was Sie erwartet haben. Gerade wenn es um Dienstleistungen geht, ist das Spektrum der Erwartungen sehr gross. Weil diese Leistungen extrem an eigene Erwartungen gebunden sind. Oder schauen Sie mal in die Politik. Da werden Erwartungen erzeugt, die sich oft nicht halten lassen.

Beachten Sie zum Beispiel die aktuelle Situation in Amerika mit dem Meinungsumschwung in Bezug auf Präsident Barak Obama. Das zu Beginn erlebte Selbstvertrauen ist weg inkl. des Glauben an das «Yes, we can». Da wurden Erwartungen provoziert, die so weit gegangen sind, dass man den Friedensnobel-Preis sogar im Voraus verliehen hat. Ohne, dass Barak Obama wirklich Gelegenheit gehabt hätte, die Erwartungen zu erfüllen.

Was lernen wir daraus?

Machen Sie Ihre Erwartungen transparent. Sagen Sie klar, was Sie aufgrund der Wirkung Ihres Gegenübers für Erwartungen haben. So haben Sie die Gelegenheit zu erfahren, was wirklich gemeint ist. Hinterfragen Sie Botschaften, die Sie nicht in Bezug auf die Wahrheit überprüfen können. Und wenn Sie keine Chance auf einen Dialog haben, dann bleibt für Sie ein Restrisiko bestehen, mit dem Sie irgendwie umgehen müssen. Siehe obige Beispiele bezüglich Werbung und Politik.

Wenn für Sie keine Chance besteht, bezüglich Ihrer Erwartungen nachzufragen, müssen Sie irgendwie Vertrauen aufbringen. An diesem Vertrauen arbeitet die Politik und die Werbung. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Ihre Erwartungen enttäuscht werden. Dann wechseln Sie das Produkt oder die Partei.

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